Unsere Mission

Was ist Vale do Amanhecer?

Unser spiritueller Ort in Hamburg

Vale do Amanhecer (oder zu Deutsch – Tal der aufgehenden Sonne) ist eine christliche Lehre, die Ende der 60er Jahre in der Zentralregion Brasiliens von einem besonders hellsichtigen Medium Neiva Chaves Zelaya (genannt Tia Neiva) gegründet wurde. Sie begann mit einer kleinen Gruppe von Medien, die etwa 40 Kilometer von Brasilia (Brasiliens Hauptstadt) entfernt lebten. Heute gibt es um  die 700 Tempel in ganz Brasilien, und darüber hinaus in Bolivien, USA, Portugal, Italien, England und Deutschland. Die spirituelle Arbeit des Tals wurde zum nationalen Erbe Brasiliens erklärt und sogar von Papst Johannes Paul II mit seinem apostolischen Segen ausgezeichnet.

 

„Tal der aufgehenden Sonne“ ist die deutsche Übersetzung des portugiesischen Namens „Vale do Amanhecer“. „Tal“ bezieht sich auf die Besonderheiten der lokalen Topographie, während „Amanhecer“ die Zeit am Morgen bezeichnet, in der es langsam hell wird und ein neuer Tag erwacht. Dieser Begriff hat dabei zwei Bedeutungen.

Auf individueller Ebene symbolisiert die Morgendämmerung den Moment, in dem wir beginnen zu verstehen, wie unser Leben mit spirituellen Realitäten und den Einflüssen vergangener Leben verbunden ist und wie wir unsere Gedanken und Handlungen neu ausrichten können, um einen neuen Anfang in unserem eigenen Leben zu schaffen. Es geht also um ein persönliches spirituelles Erwachen.

 

Die zweite Bedeutung bezieht sich auf ein kollektives, globales Erwachen. Denn die Kernessenz der Lehre von Vale do Amanhecer besteht darin, der Menschheit beim Übergang in eine neue Ära zu helfen. Dies geschieht durch spirituelle Rituale, bei denen leidende Geister, die immer noch im feinstofflichen Umfeld der Erde gefangen sind in lichtvollere Dimensionen erhoben werden können. Diese spirituelle Arbeit hilft der Erde bei ihrem Übergang ins neue Zeitalter ihre Vibration zu erhöhen und wird als „desobsessive Heilung“ bezeichnet.

 

Warum braucht es desobsessive Heilung?

Alle Menschen haben mediale Kräfte von Natur aus. Feinfühligkeit, Intuition, oder bedeutsame Träume sind nur einige Beispiele für mediale Fähigkeiten. Das heißt wir erzeugen mit unserem Körper feinstoffliche biomagnetische Energie. Das liegt daran, dass unser spiritueller Körper, ähnlich wie der physische Körper richtig ernährt und gepflegt werden muss. Wenn unser spiritueller Körper aus dem Gleichgewicht gerät, etwa durch Überschuss unserer eigenen Energie oder durch den Einfluss negativer Fremd-Energien, beginnen wir, Probleme in unserem Leben zu haben.

Unausgeglichene Energien ziehen die Anwesenheit von desinkarnierten Geistern an, die ähnlich unausgeglichen sind, sprich von negativen Gefühlen und Gedanken bestimmt sind. Dies kann verschiedene Aspekte unseres täglichen Lebens auf emotionale, mentale und praktische Weise massiv beeinträchtigen. 

Mit manchen dieser Geister sind wir jedoch karmisch verbunden. Sie treten in unser Leben, um von uns einen karmischen Ausgleich einzufordern. Nach der Lehre des Vale do Amanhecer kann dieser Ausgleich dadurch geschehen, dass der betroffene Mensch selbst durch Liebe, Nächstenliebe und spirituelle Arbeit positives Karma schafft. Diese positive Energie kann zugleich auch dem leidenden Geist helfen, Heilung zu erfahren und seinen Weg ins Licht zu finden.

         Die Anwesenheit von desinkarnierten Geistern um uns herum ist ein alltägliches und wiederkehrendes Phänomen. Da wir in ständiger Interaktion mit anderen Dimensionen stehen, passiert das jedem. Wir können es jedoch in der Regel nicht sehen. Denn so wie Elektrizität, Magnetismus, UV-Strahlen, Mikro- oder Makrokosmos für uns größtenteils nicht sichtbar, aber allgegenwärtig und unbestreitbar sind, so ist auch die Existenz feinstofflicher Dimensionen und darin lebender entkörperter Geister zwar für das physische Auge unsichtbar, dennoch nicht weniger real.

Warum umgeben uns entkörperte Geister?

Anders als viele glauben, sind Himmel oder Hölle nicht das unmittelbare Schicksal, wenn jemand stirbt. Tatsächlich sind Himmel oder Hölle vibratorische Ebenen, oder Interpretationen von Realitäten und Situationen und keine Orte. Wenn also ein Geist vom physischen Körper getrennt wird, hängt sein Ziel auf der feinstofflichen Ebene von seinem mentalen Vibrationszustand ab. Hat der Geist aufgrund seines Lebens oder des Todes schwere Vibration, so könnte er in dieser Dimension, in der wir leben, gefangen bleiben.

Es ist wichtig, klarzustellen, dass diese Geister nicht unbedingt böse sind. Viele von ihnen sind verlorene Seelen, die nach Licht und guter Energie suchen. Viele von ihnen umgeben uns, weil sie unsere Energie brauchen. Aber sie sind keine erleuchteten Geister, daher kann ihre Anwesenheit, selbst wenn sie uns mögen oder uns zu helfen versuchen, unseren Körper und unsere Energien aus dem Gleichgewicht bringen und in vielen Aspekten unseres Lebens Probleme verursachen. Die Auswirkungen solcher Einwirkungen reichen von kleinen bis zu gravierenden gesundheitlichen, seelischen, finanziellen und familiären Problemen.

In der Lehre des Vale do Amanhecer wird dabei zwischen verschiedenen Arten leidender oder belastender Geister unterschieden. Als Sofredores (Leidenden) werden meist desinkarnierte Geister bezeichnet, die ihren Tod noch nicht vollständig erkannt oder angenommen haben und selbst in einem Zustand des Leidens und der Orientierungslosigkeit leben.

Cobradores (Fordernde) stehen dagegen in einer karmischen Verbindung zu einer bestimmten Person. Nach unserem Verständnis handelt es sich häufig um Geister, mit denen aus früheren Leben noch ungelöste Konflikte oder „Schulden“ bestehen und die deshalb erneut in das Leben dieser Person treten.

Obsessores (Obsessive) sind Geister, die sich stärker und über längere Zeit an einen Menschen und seine Energien binden können. Ihre Einwirkung kann nach der Lehre des Vale do Amanhecer emotionale, mentale oder auch praktische Bereiche des Lebens aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine besondere Form solcher belastenden Geistwesen wird im Vale do Amanhecer als Elítrio bezeichnet. Dabei handelt es sich nach der Lehre um einen Geist, der von starkem Hass oder Vergeltungsdrang geprägt ist und sich besonders intensiv an den feinstofflichen Körper eines Menschen binden kann. Seine Einwirkung wird innerhalb der Lehre mit schweren körperlichen oder psychischen Leiden in Verbindung gebracht.

Dabei werden auch diese Geister nicht grundsätzlich als „böse“ verstanden. Sie selbst befinden sich in einem Zustand des Leidens, des Hasses oder der fehlenden spirituellen Orientierung und sollen durch die desobsessive Arbeit nicht bekämpft, sondern geheilt und ins Licht geführt werden.

Wie helfen uns die Lichtwesen dabei?

Königin der Meere Yemanja - Lichtwesen der höchsten Hierarchie

Die spirituelle Hilfe im Vale do Amanhecer beginnt in der Regel an den Tronos. Dort spricht der Besucher mit einem Wesen des Lichts, das sich durch ein Apará – ein Medium der Inkorporation – manifestiert. Während dieses Gesprächs können leidende oder obsessiv wirkende desinkarnierte Geister, die mit den Problemen des Besuchers verbunden sind, aufgenommen und spirituell weitergeleitet werden.

Ein zweites Medium, der Doutrinador, begleitet diesen Prozess. Er hilft dem leidenden Geist, seine Situation zu erkennen und seine Energie anzuheben, damit er ins Licht geführt werden kann. Dort kann er sich erholen und seinen eigenen Weg der spirituellen Evolution fortsetzen.

Der Mentor an den Tronos erkennt außerdem, welche weitere spirituelle Unterstützung der Besucher benötigt, und empfiehlt gegebenenfalls zusätzliche Arbeiten. In unserem Tempel in Hamburg stehen dafür neben den Tronos die Cura (Heilung) mit den Doktoren des Lichts sowie die Linha de Passe zur energetischen Reinigung und Harmonisierung zur Verfügung.

In größeren Tempeln, etwa in Brasilien oder Portugal, gibt es weitere Arbeiten wie die Junção zur Lösung der Bindung von Elítrios, die Indução zur Auflösung negativer energetischer Strömungen des materiellen Lebens, den stark heilenden und desobsessiven Randy, sowie größere Rituale wie die Estrela Candente für besonders schwere spirituelle Belastungen.

Welche Arbeit geeignet ist, empfehlen die Mentoren an den Tronos entsprechend der individuellen Situation. Da sich nicht jedes Problem in einer einzigen Sitzung lösen lässt, können mehrere Besuche sinnvoll sein, bis sich der Mensch ausgeglichener fühlt und seinen eigenen Themen wieder besser begegnen kann.

Mediale Entwicklung

Nach der Lehre des Vale do Amanhecer ist Medialität eine natürliche, im Menschen verankerte Fähigkeit. Jeder Mensch erzeugt feinstoffliche mediale Energie, die im Vale auch als Ektoplasma bezeichnet wird. Bei manchen Menschen ist diese Produktion jedoch wesentlich stärker ausgeprägt. Wird diese Energie nicht bewusst geführt und ausgeglichen, kann sie sich zunehmend als innere Unruhe oder als Ungleichgewicht im persönlichen Leben bemerkbar machen.

Bildlich gesprochen kann ein stark mediales Energiefeld wie ein Licht in der Dunkelheit wirken, das andere Energien und desinkarnierte Geister anzieht. Nach unserem Verständnis können sich die Folgen einer nicht entwickelten Medialität mit zunehmendem Erwachsenenalter deutlicher zeigen – etwa durch wiederkehrende Schwierigkeiten in Beziehungen, im materiellen Leben oder durch seelische und körperliche Belastungen.

Mediale Entwicklung bedeutet daher, die eigene Energie kennenzulernen, zu lenken und sinnvoll einzusetzen. In der Ausbildung lernen die Medien, ihre Fähigkeiten bewusst in den Dienst der Nächstenliebe und der spirituellen Arbeit zu stellen. Dadurch kann sich die zuvor überschüssige oder ungeordnete Energie zunehmend harmonisieren und das eigene Leben wieder mehr ins Gleichgewicht kommen.

Wer Interesse an der medialen Entwicklung hat, kann zunächst unsere spirituellen Arbeiten besuchen und mit uns persönlich darüber sprechen.

Nehmen wir Spenden an?

Archiv Foto aus den Anfängen der Lehre der Morgenröte

Alle Mediums des Tals der Morgenröte sind ehrenamtlich tätig, sie nehmen für ihre spirituelle Arbeit keinerlei finanziellen oder materiellen Ausgleich an. Sie betrachten ihre spirituelle Arbeit als Wohltätigkeit, die ihnen hilft ihr Karma auszugleichen.

Was Bedeutet "Salve Deus"?

Wir haben einen besonderen Gruß, der uns von erleuchteten Geistern gelehrt wurde: „SALVE DEUS!„– ein Ausdruck lateinischen Ursprungs, der im spirituellen Sinne als „Gepriesen sei Gott!“ verstanden wird. Eine solche Begrüßung ersetzt nicht nur das übliche „Hallo“, „Sei gegrüßt“ oder „Machs gut“, sondern wird auch als Schutz Mantra verwendet und wenn die Person auf die gleiche Weise mit „SALVE DEUS!“ antwortet, findet im Solar Plexus ein Energieaustausch statt und beide erreichen sofort ein höheres Energieniveau.

Im Tempel ist es möglich Gebetszettel für Menschen zu schreiben, die Hilfe der Mentoren (Lichtwesen) brauchen. Dazu schreibt man am Anfang und am Ende des Zettels – Salve Deus! Dieser spirituelle Code verstärkt die Intention des Betenden. Dazwischen kommen dann die Namen der Personen für die man betet und ihr Alter. 

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